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Rundgang durch die Altstadt und Umgebung


Flugaufnahme
 

Die Zofinger Altstadt gilt als eine der schönsten und besterhaltensten der ganzen Schweiz. Die nach einheitlichem Plan gebaute Altstadt stellt sich als unregelmässiges Rechteck von rund 470 Metern Länge und maximaler Breite von 225 Metern dar und ist eine typische Frohburger Anlage. Unter den acht Städten, welche die Frohburger Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts zur Sicherung ihres Territoriums an den Jura- und Aareübergängen gegründet haben, ist sie nicht nur die grösste, sondern vermochte auch ihr historisches Cachet am reinsten zu erhalten.

Zahlreiche historische Gebäude wurden in den letzten Jahren renoviert und erstrahlen heute in neuem Glanz. Lassen Sie sich während einer Stadtführung (Buchung über das Stadtbüro) die wichtigsten Sehenswürdigkeiten unserer Altstadt zeigen und vom Charme der verwinkelten Gässchen und Dächer verzaubern.

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Alte Kanzlei
Anfang des 18. Jahrhunderts als Privathaus erbaut. 1807 von der Stadt erworben, dann als Schulhaus und später unter anderem vorübergehend als Stadtkanzlei verwendet. Heute befindet sich hier wiederum ein Teil der Stadtverwaltung.





 

Altes Schützenhaus
Das 1813 begonnene und nach langer Bauzeit 1822 eingeweihte schmucke Haus aus der Zopfzeit enthielt im Erdgeschoss den Schützenstand und im Obergeschoss einen Festsaal. Es beherbergt heute die städtische Kunstsammlung.





 

Folter- oder Strecketurm
Möglicherweise im 14. Jahrhundert, in der Zeit Herzog Rudolfs IV. von Österreich, erbaut. Er diente zeitweise als Gefängnis. Überrest der ehemaligen Wehranlage, die im Laufe des 19. Jahrhunderts verschwunden ist.





 

Gemeindeschulhaus
1873-76 errichteter Neurenaissance-Bau von Felix Wilhelm Kubly und Johann Jakob Breitinger. Gehört zu den monumentalsten schweizerischen Schulanlagen des 19. Jahrhunderts und diente bis 1958 sämtlichen Schulabteilungen Zofingens. Seither Primar- und Sekundarschulhaus. Aula mit Dekorationsmalerei von Hans Wildermuth.




 

Heiternplatz
Der Heiternplatz wird oft auch als "der schönste Festplatz der Schweiz" bezeichnet. Der einzigartige Zofinger Festplatz mit seinem Lindengeviert, welches 1745 als Exerzierplatz errichtet worden ist, bildet eine wunderschöne Kulisse für Anlässe unter freiem Himmel mit Blick auf die Altstadt und die Alpen.





 

Lateinschulhaus
1600-02 erbaut durch Werkmeister Antoni Stab. Diente bis 1877 als Schulhaus. Seit 1974 befindet sich hier die bereits 1693 gegründete Stadtbibliothek.





 

Münzturm
Das Zofinger Geld, hergestellt im Münzturm auf der Ostseite der Altstadt, war unter den Frohburgern und den Habsburgern - nicht mehr aber unter den Bernern - ein beliebtes Zahlungsmittel im "Wirtschaftsraum Nordwestschweiz".





 

Museum
Entstand 1899-1901 als Bibliotheks- und Museumsgebäude nach Plänen von Emil Vogt und dank einer Stiftung von Gustav Rudolf Straehl, Fabrikant. Es beherbergt heute eine historische und eine naturhistorische Abteilung sowie Sammlungen des Stifters, des Schweizerischen Zofingervereines (Zofingia) und der Firma Ringier.





 

Niklaus Thut
In der Schlacht bei Sempach am 9. Juli 1386 fielen Alt-Schultheiss Niklaus Thut und zwölf Zofinger Bürger unter Herzog Leopold III. Sterbend rettete Niklaus Thut das Zofinger Fähnlein; dieses wurde bei der Aufbahrung der Leiche in der heimatlichen Kirche bei ihm gefunden. Niklaus Thut wurde so zum Stadthelden (heute mit Standbild auf dem gleichnamigen Brunnen und Platz in der Altstadt).

Sage um Niklaus Thut
Schlacht bei Sempach
Gemeinde Sempach





 

Niklaus Thut-Platz mit Brunnen
Ursprünglich "am Spitzenberg" genannt, dann Gerechtigkeitsplatz. 1894 übergab die Studentenverbindung Zofingia anlässlich ihres 75jährigen Bestehens der Stadt den neuen Brunnen. Er setzt Schultheiss Niklaus Thut ein Denkmal, der 1386 in der Schlacht von Sempach das Stadtbanner trug.





 

Pulverturm
Eckpfeiler der Stadtbefestigung, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert, in der Zeit Herzog Rudolfs IV. von Österreich, erbaut. Markantester Überrest der ehemaligen Wehranlage, die im Laufe des 19. Jahrhunderts geschleift wurde. Im obersten Stockwerk seit 1951 Artilleriestube.

Artillerie-Verein Zofingen




 

Rathaus
1792-95 erbaut nach Plänen von Niklaus Emanuel Ringier. Viertes Rathaus an dieser Stelle. Dient städtischen Behörden und der Ortsbürgergemeinde für Sitzungen und öffentliche Anlässe. Klassizistischer Bürgersaal, Innenhof mit Brunnen.

Swissminiatur Melide




 

Römische Mosaikböden
Die Überreste eines römischen Gutshofes aus der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr., die 1826 entdeckt und deren Mosaikböden restauriert wurden, zeugen von der Herrschaft der Römer.

Das Herrenhaus des römischen Gutshofes, welches mit einer Gesamtlänge von über 100 Metern das grösste Herrenhaus der ca. 200 römischen Gutshöfe des Kantons Aargau darstellt, steht in leicht erhöhter und geschützter Lage über dem Talboden der Wigger mit freiem Ausblick.

Aufgrund der Keramikfunde wird die Siedlungsdauer auf das späte 1. - 3. Jahrhundert n. Chr. datiert. Die Mosaikböden wurden wahrscheinlich Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. angelegt. Das Herrenhaus soll in der ersten Häflte des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet und verschiedene Male um- und ausgebaut worden sein. Das Ende der Benützung dürfte in die Zeit der Alemanneneinbrüche nach 260 n. Chr. fallen.





 

Siechenhaus
Das Siechenhaus wurde um 1600 vom bekannten Werkmeister Antoni Stab etwas ausserhalb der damaligen Ringmauern erbaut.

Heutige Eigentümerin ist die Wohnbaugenossenschaft Zofingen.





 

Stadthaus Hintere Hauptgasse
Ursprünglich als Gewerbeschulhaus in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut. Vorher stand an dieser Stelle die Spitalscheune. 1977 wurde die Bezirksverwaltung einquartiert und das Dachgeschoss als Bezirksgefängnis umgenutzt. Seit August 2003 befindet sich hier ein Teil der Stadtverwaltung.





 

Stadthaus Kirchplatz
Städtisches Verwaltungsgebäude von 1928/30. Der untere Teil (Arkaden) besteht aus dem Erdgeschoss des ehemaligen Spitalbaues. Das Zofinger Spital (Herberge für Alte, Gebrechliche, Kranke, Waisen und Durchreisende) wird als Einrichtung schon im 13. Jahrhundert erwähnt.





 

Stadtkirche (Stiftskirche)
Die Stadt- und einstige Stiftskirche St. Mauritius ist das Wahrzeichen Zofingens im Zentrum der Altstadt. Die Grundgestaltung der dreischiffigen Anlage stammt aus dem 11. Jahrhundert. In späteren Jahrhunderten wurden die Ostpartie (Chor und Krypta) und die Westpartie (Turm) wesentlich verändert. Bei der Gesamtrestaurierung stiessen die Archäologen 1979/80 im Kirchenschiff auf Überreste mehrerer Vorgängerbauten. Die ältesten Grundmauern der Stadtkirche werden um das Jahr 600 n.Chr. datiert. Mit den dazuhörigen Gräbern bildet sie eines der bedeutendsten Kultur- und Siedlungsdenkmäler, die Zofingen besitzt. Die Beigaben der Stiftergräber sind im Museum Zofingen ausgestellt.

Der Kirchturm ist über 60 Meter hoch. Seit 1929 hängt dort ein sechsstimmiges Geläute (die grösste Glocke wiegt rund 6'900 Kilo, die kleinste - sie stammt als einzige aus dem Jahr 1403 - 600 Kilo).

Der 1649 fertiggestellte Turm hat ein Pendant in Winterthur, weil die Eulacher seinerzeit vom Zofinger Bau hell begeistert waren.





 

Stiftsturm mit Glockenspiel
Ehemals Standort der Propstei, welche nach der Reformation Sitz des bernischen Stiftsschaffners wurde, und andere Gebäude des Chorherrenstiftes Zofingen. Treppenturm von 1595.

Glockenspiel in der Turmstube: Geschenk des Schweizerischen Alt-Zofingervereins an die Stadt Zofingen aus Anlass der Hundertjahrfeier 1985.





 
St. Urbanhof
Diente dem in Zofingen verburgrechteten Kloster St. Urban als Schaffnerei (Verwaltungsposten). Das Gebäude, dessen älteste Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen, wurde erst 1848 in private Hand verkauft.



 

Trottenweiher/Volière
Der Trottenweiher wurde im Jahre 1830 am Fuss des Rebbergs als Lösch-wasserreserve künstlich angelegt. Mit der Haltung von Enten und Gänsen entwickelte er sich zu einem beliebten Naherholungsort für Gross und Klein. Das Gebäude mit den Volieren wurde in den Jahren 1935-36 gebaut und ist in seiner Grundsubstanz bis heute unverändert geblieben. Im Jahre 2007/2008 wurde die gesamte Parkanlage saniert.

Heute präsentiert sich der Trottenweiher als naturnahe Anlage mit artgerechten Haltebedingungen für die Tiere. Die Volièren zeigen verschiedene unserer natürlichen Lebensräume mit entsprechenden, teils sehr selten gewordenen Vogelarten. Kernstück bildet die Grossvolière mit Bewohnern des Obstgarten/ Hecken-Lebensraums wie Wiedehopf und Co. Nebst den verschiedenen Enten und Gänsen sind im Bereich des Weihers viele einheimische Blüten- und Gehölzpflanzen zu erkunden. Für die kleineren Gäste endet die Entdeckungsreise durch den Trottenweiher oft beim Naturspielplatz.

 

 





 

Weibelhaus
Erbaut um 1606 im Zusammenhang mit der Neuerrichtung des Rathauses. Amtswohnung des Stadtweibels.




Wildschweingehege
 

Wildpark Heitern (Hirschpark)
Unweit des Lindengevierts liegt der im Volksmund Hirschpark genannte Wildpark. Diese Anlage entstand Ende des 19. Jahrhunderts auf private Initiative hin und ist nunmehr im öffentlichen Eigentum. In dieser natürlichen Anlage von ca. 3,5 ha sind etwa 80 Tiere (Rot-, Dam-, Axis- und Sikahirsche sowie Wildschweine und Mufflons) angesiedelt.




Weitere historische Gebäude

Abdankungshalle
Die Abdankungshalle wurde 1872/73 erbaut. Das Gebäude hiess ursprünglich Totenackerhalle, weil es auf der Westseite des ehemaligen Friedhofs "Rosengarten" steht.

Alte Kaserne
Im 19. Jahrhundert nacheinander Kornhaus, Kaserne, eidgenössische Waffenwerkstatt (Gewehrumänderung), Schule für Büchsenmacherrekruten. 1916-1969 Verwaltung der Städtischen Werke (Wasser, Gas, Elektrizität), dann Probelokal, Asylbewerberwohnungen und seit 2001 Kurslokal der Migros-Klubschule.

Altes Wachthaus
Das Wachthäuschen (alter Landjägerposten) wurde 1799 durch die Munizipalität neben dem ehemaligen Schützentörli erbaut.

Amtshäuschen/Oberes Stadttor
Die beiden Amtshäuschen (ursprünglich Bezirksamtlokal und Landjägerposten) wurden 1850/51 gebaut. - Das erstmals 1285 urkundlich erwähnte Tor am oberen Stadtausgang wurde 1846 abgebrochen.

Archivturm
Teil eines Rathausbaus aus dem 15. Jahrhundert. Der obere Eingang zum Archivturm trägt die Jahrzahl 1482. Wandmalereien von 1905 mit der Ansicht Zofingens nach einem Stich von 1548.

Helferei
1598/99 von Werkmeister Antoni Stab erbautes Wohnhaus des Pfarrhelfers.

"Klösterli"
Im 18. Jahrhundert entstandenes herrschaftliches Wohnhaus. Es soll seinen Namen von einem Vorgängerbau erhalten haben, in welchem einst die Witwe und sieben Töchter des Pfarrers Heinrich Dachstein lebten.

Kustorei
Das Haus "Löffelburg" genannt, wurde 1343 vom Chorherrenstift Zofingen seinem jeweiligen Kustor als Wohnung zugewiesen. Später diente die Kustorei dem bernischen Stiftsschaffner als Kornhaus. Heute beherbergt sie das Regionalzentrum.

Löwenbrunnen/Unteres Stadttor
Zu seinem 100jährigen Bestehen schenkte der Schweizerische Zofingerverein (Zofingia) 1919 der Stadt die beiden Löwenbrunnen. - Das erstmals 1335 urkundlich erwähnte Tor am unteren Stadtausgang wurde 1837 abgebrochen.

Markthalle
Ein Vorgängerbau wird 1465 erwähnt. Er enthielt die Schaal, wo die Metzger ihre Fleischbänke betrieben, und darüber das Rathaus, das dann später verlegt wurde. Das gegenwärtige Gebäude entstand 1726 und diente mit der offenen Schaal im Erdgeschoss und der Tuchlaube im Obergeschoss immer noch einem doppelten Zweck. Heute werden hier die Wochenmärkte abgehalten.

Metzgernzunfthaus
Um 1602 vermutlich durch Werkmeister Antoni Stab erbautes Gesellschaftshaus.

Neuhaus
1770 durch Johann Jakob Ringier für den Kaufmann Franz Friedrich Seelmatter-Senn erbautes herrschaftliches Wohnhaus. Zeitgenössischer Zeuge eines zu Wohlstand gelangten Bürgertums. Seit 1863 Bankgebäude. 

"Plätzli"
Hier befand sich der Münzhof. Als Zofingen unter österreichischer Herrschaft stand, wurde Zofinger Geld vorherrschendes Zahlungsmittel im alten Aargau. Nach 1415 verlor die Zofinger Münze rasch an Bedeutung, da Bern als neuer Stadtherr seine eigene Währung begünstigte. Der Münzturm auf der Ostseite des Hauses wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erneuert.

Sennenhof
Vom Seidenfabrikanten Johann Adam Senn-Suter als Wohn- und Handelshaus erbaute, am Tag seiner Schultheissen-Wahl im Jahr 1732 vollendete Anlage.

Zunfthaus zu Ackerleuten
Gesellschaft mit Zunftsaal. Erbaut um 1795. 1871 bei der Auflösung der Gesellschaft zu Ackerleuten von der Ortsbürgergemeinde Zofingen erworben. 






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Stadthaus Kirchplatz
Kirchplatz 26
4800 Zofingen
T 062 745 71 72
F 062 745 71 74
stadtbuero@zofingen.ch
www.zofingen.ch
 
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